irritationen
Dienstag, 7. Juli 2009
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Gestern habe ich schon einen Eintrag darüber geschrieben, ihn allerdings wieder gelöscht, weil er mir viel zu kitschig erschien. Es ging mir um meine Musik, meine Fotos und die Geschichten in den Fotos.

Ich verbringe oft Stunden mit meiner Gitarre im Keller und versuche meine Gedanken, meine Situation und am besten noch alles was ich sagen will auch, in Töne zu fassen. Ich möchte meinen Freunden und denen, die es hören wollen zeigen, warum das letzte halbe Jahr ein gutes war.
Keine Sprache der Welt hätte Worte dafür parat. Ich habe oft viel zu sagen, sage dann, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll, aber in Wahrheit ist es einfach nicht zu sagen.
Und an dieser Stelle setzt Musik an.

Meine Fotowand habe ich gestern mit den schönsten Fotos von 2009 ergänzt. Ich möchte ein Lied spielen können, mit Herz und Pathos, das man spürt, was ich spüre, wenn ich diese Fotos sehe.
Diese Fotos mit all den tollen Menschen und den Geschichten dahinter, die mir so viel bedeuten. Aber es fällt schwer zu erklären, warum das alles so groß für mich ist.

Der Punkt ist, dass aus Stunden, Tage werden, die ich mit meiner Gitarre, dem Klavier oder dem Schlagzeug verbringe und versuche alles was ich sagen will in Musik zu packen. Leider bleibt es dennoch meistens ein Versuch. Mir fehlt der Input, die Kritik, die Person, die neben mir steht und sagt, dass das gut oder schlecht ist. Und natürlich kann ich nur ein Instrument gleichzeitig spielen (meistens).

Mir ist die Musik zu wichtig, als ob ich deswegen aufhören würde, es zu probieren. Aber es wäre an der Zeit, dass sich das jemand anhört, mit mir spielt und die Musik teilt. Ich mache die Musik ja nicht für mich, auch wenn es mich wahnsinnig glücklich macht. Ich mache sie, weil ich denen, die mir etwas geben, etwas zurück geben möchte, auf die für mich schönste weise. Ich möchte allen lieben Leuten zeigen, was so groß für mich ist und wie groß das alles für mich ist. Ich möchte das Gefühl weitergeben, dass ich habe, wenn ich mir die Fotos ansehe und mir denke "wow". Aber das hier beschreiben zu wollen, sprengt schon wieder die Grenzen der Sprache. Man wird hoffentlich hören und dann wissen, was ich meine.

"Eine Liebe zur Musik, eine Liebe zu den Tönen"

(Achja, und das ist auch als Aufruf zu verstehen, für die, die sich vorstellen könnten, mit mir und Musik Zeit zu verbringen. Falls es so eine Person gibt.)

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Und dann doch wieder sprachlos sein über die überraschende...
by claus (2017.12.30, 22:03)
none
:)
by igri (2010.12.23, 21:23)
Wien
eine tolle Stadt
by strandkoerbe (2010.10.23, 10:12)
Lamellen
ein Punkt halt. Doch nicht so schwer
by vertical (2010.10.23, 10:01)
wasn Beitrag :)
wasn Beitrag :)
by sexsuch-test (2010.10.09, 22:43)

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